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Bericht und Bilder: Fahrt ins Blaue durch unser Huskieland

 
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Herkules
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Anmeldedatum: 07.04.2007
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BeitragVerfasst am: 28.06.2007, 15:24    Titel: Bericht und Bilder: Fahrt ins Blaue durch unser Huskieland Antworten mit Zitat

"Fahrt ins Blaue durch unser Huskieland 2006"

Nach einer grandiosen Pragfahrt im vergangenen Jahr führte uns die Vereinsfahrt 2006 durch die Heimat. Unter dem Motto "Einmal dorthin fahren, wo man sonst immer nur die Fremden hinschickt, aber selbst noch nie war" luden wir am 4. November 2006 zur "Fahrt ins Blaue durch unser Huskieland" ein.

Die Stationen: Besuch eines "Römerlagers", Besichtigung des 8. Weltwunders, Schlossbesichtigung, "Auf den Spuren von Christo", Eislaufpremiere an der Nordhessen-Arena, Turmbesteigung, "Blicke in die Vergangenheit", "Seeluft-Schnuppern" und ein Schnitzelbuffet.

Mit 50 Huskiefans im Gepäck startete der Bus in Richtung Bad Karlshafen. Die hugenottische Vergangenheit des Städtchens ist allgemein bekannt, doch auch Römer haben dort ihre Wurzeln. Davon überzeugten wir uns während der Besichtigung des Weinlagers in den Felsengewölben des Historischen Wein- und Likörhauses J. Römer.

Ein Likörchen später erreichten wir das 8. Weltwunder. Es befindet sich im Reinhardswald. Auf wundersame Weise fließt dort – man glaubt es kaum – ein Bach bergauf! Eine optische Täuschung? Oder holt sich der Bach vorher nur reichlich Schwung?

Die Besichtigung des Dornröschenschlosses Sababurg nutzen wir für ein Gruppenfoto, dann folgten wir den Spuren des Verhüllungskünstler Christo, der 1995 den Reichstag in Berlin verpackte. Ob wirklich Christo dem nackten Riesen im Bergpark Wilhelmshöhe die Blöße bedeckt hat? Auf jeden Fall umhüllten riesige Planen den Herkules, denn das Kasseler Wahrzeichen wird seit 2005 restauriert.

Was dann folgte ist von historischer Dimension. Der EC Kassel Fanclub Reinhardshagen e.V. hat das erste Eislaufen an der Nordhessen-Aena veranstaltet. Noch ist die Baugenehmigung für die neue Huskie-Spielstätte auf den Giesewiesen nicht erteilt, doch das hinderte uns nicht daran, dort mit einem leckerem Eis am Stiel in der Hand ein paar Meter zu laufen. Der Lohn der Mühe: Ein Grenz-Passierschein und ein deftiges Frühstück.

Gut gestärkt ging es weiter in Richtung Meißner. Eigentlich stand noch ein Abstecher zum Bilsteinturm auf dem Programm. Der 1891 errichtete Aussichtsturm bietet einen tollen Blick über das Huskieland und noch weit darüber hinaus. Doch unter der Androhung von 117 Stufen verzichteten wir auf die Besteigung und reichten stattdessen ein Modell des Turms durch den Bus, das Tags zuvor noch schnell aus Klopapierollen und Paketkleber angefertigt wurde.

Und nun kommen die Passierscheine vom Eislaufen wieder ins Spiel. Der Programmpunkt "Blicke in die Vergangenheit" führte uns zum Grenzmuseum "Schifflersgrund" nahe Allendorf. Die erhaltenen Grenzanlagen, zahlreiche Exponate und Innenausstellungen lassen unsere geteilte Vergangenheit und das "Zonenrandgebiet" auf beklemmende Weise wieder lebendig werden. Einen Passierschein benötigt heute niemand mehr. Unseren Schein konnte man am Imbiss vor Ort gegen eine Thüringer Bratwurst eintauschen.

"Sole und Salz - Gott erhalt's". Das Seeluft-Schnuppern führte uns weder ans Meer, noch in die Fischfabrik. Ziel war das Gradierwerk in Bad Sooden-Allendorf. In dem Holzgerüst, das in der Mitte mit Reisigbündeln verfüllt ist, wurde früher der Salzgehalt der Sole erhöht. Heute fördert das 140 Meter lange und 12 Meter hohe Bauwerk aufgrund der salzhaltigen Umgebungsluft die Gesundheit der Kurgäste.

Der abwechslungsreiche Tag im Huskieland klang mit einem opulenten Schnitzelbuffett aus. Schnitzel ohne Ende, dazu viele leckere Soßen und ein Salatbuffett kamen nach dieser nicht immer ganz ernst gemeinten "Fahrt ins Blaue" genau richtig. Zum Nachtisch gab es Fangesänge und das Tanzbein wurde geschwungen, bis irgendwann wieder alle satt und hoffentlich zufrieden im Bus Richtung Reinhardshagen saßen.

Ein besonderer Dank gilt unserem "King Of The Road" Rolf Wilhelmy, der die Tour geleitet und maßgeblich ausgearbeitet hat. Das hat ihn einige Tage Arbeit und zig Kilometer auf nordhessischen Straßen gekostet.

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